Kompetenzzentrum apisuisse
Mit der Überweisung der Motion Gadient hat der Bund den Auftrag erhalten, die Imkerei in der Schweiz vermehrt zu fördern. Mit dieser Motion wurde aber nicht, wie oft angenommen, die Ausrichtung von Subventionen an die Imkerinnen und Imker gefordert, sondern die Schaffung von zeitgemässen Strukturen in der Imkerei. Im Jahre 2008 stellte das Bundesamt für Landwirtschaft Fr. 50'000.- für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie eines schweizerischen Kompetenzzentrums zur Verfügung. Dabei sollten vor allem Lösungsvorschläge für die vier dringendsten Themen, nämlich Zucht, Bienengesundheitsdienst, Bildung und Marketing, erarbeitet werden. Bericht und Anträge der Arbeitsgruppe können hier eingesehen werden.
Vorstand und Delegiertenrat des Verbands des Schweizerischen Bienenzüchtervereine haben am 13. Dezember 2008 davon Kenntnis genommen und die Freigabe der nächsten Phase beschlossen, d.h. Detailkonzepte auszuarbeiten, um den Delegiertenversammlungen des VDRB und der SAR umfangreiche Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung stellen zu können. Hierfür wurde eine Teilzeitstelle für einen Projektleiter geschaffen, mit Herrn Ruedi Ritter wurde eine hervorragend geeignete Persönlichkeit für diese Aufgabe gefunden. Das Bundesamt für Landwirtschaft stellt für die Jahre 2009 und 2010 wiederum Fr. 50'000.- zur Verfügung, so dass weder der VDRB noch die SAR finanziell belastet werden.
Die Projektorganisation ist im Bericht der Arbeitsgruppe ersichtlich. Die Projektoberleitung ist wie folgt zusammengesetzt: Richard Wyss, François Juilland (SAR), Robert Sieber, Philippe Treyvaud (SAR) und Ruedi Ritter. Der Verband der Tessiner Imker STA hat beschlossen, beim Projekt - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt - nicht mitzumachen.
Ziele Kompetenzzentrum apisuisse
- Die Imkerei und ihr Umfeld wird zunehmend komplexer, immer mehr Faktoren spielen hinein, ein gebündelter Auftritt ist wichtig.
- Ansprechpartner wie Medien, Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Verwaltung nehmen nur kompetente Ansprechpartner ernst.
- Lobbying ist heute wichtiger denn je.
- Verschiedene Bereiche des Kompetenzzentrums können gefördert werden, wenn professionell gearbeitet wird. Imkerkader arbeiten zum grossen Teil ehrenamtlich. Fähige Personen, die bereit sind Zeit einzusetzen, sind rar.
- Gesetzliche Grundlagen und Umfeld der Imkerei ist in der ganzen Schweiz ähnlich. Wo wir Dinge gemeinsam über die Sprachgrenzen nutzen können, sollen wir das tun!
Kontakt Geschäftsleiter a.i. apisuisse
Herr Ruedi Ritter
INFORAMA Rütti, Rütti 5, 3052 Zollikofen
Telefon 031 910 53 75, Fax 031 910 52 38
